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Doppelt schokoladige Schokomuffins

Schokomuffins laden zum Wohlfühlen ein. Wenn es regnet, ich Stress habe oder irgendwie sowieso und generell schlecht drauf bin, backe ich welche. Auch an Sonntagen, die unter Samstagen leiden, gibt’s Schokomuffins. Eine Tasse Lieblingstee, ein schöner Film und die kleinen schokoladigen Küchlein – müde Sonntage können so gemütlich sein!

Allein deshalb schon sollte jeder ein schnelles Schokomuffins-Rezept in seinem Repertoire haben. Um sich in erster Linie selbst zu verwöhnen. Heute möchte ich dir mein liebstes Schokomuffins-Rezept vorstellen. Mit extra Schokostückchen weil extra schokoladig. Vor einem halben Jahr habe ich begonnen, an dem Rezept zu tüfteln und seitdem unzählige Variationen gebacken. Die Muffins sind außen etwas knusprig, innen saftig und wenn sie ausgekühlt sind, hat man durch die festgewordenen Schokostückchen auch innen etwas Biss. Das mag ich besonders gern!

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Gesüßt werden die Muffins mit Dattelsüße und Ahornsirup. Ich bin schon so süß-entwöhnt, dass mir herkömmliches Naschzeug gar nicht mehr schmeckt. Deshalb kann es eben sein, dass dir die Zuckermenge in den Rezepten zu wenig ist. Wenn du magst, nimm einfach etwas mehr von der Dattelsüße und dem Ahornsirup. Solltest du keine Dattelsüße zuhause haben, kannst du stattdessen auch 60-80g Kokosblütenzucker verwenden oder insgesamt 120-140g Ahornsirup. Wenn du keine Schokostückchen zum Teig gibst, wirst du vermutlich sowieso etwas mehr Zucker brauchen. Das kommt ganz darauf an, wie süß du es magst. Reduziere die Menge einfach nach und nach! Irgendwann ist dein süßer Zahn auch mit weniger Zucker zufrieden.

Wenn ich die Schokomuffins als Basis für Cupcakes mache, lasse ich die Schokostückchen weg, nehme ausschließlich Dinkelmehl (dann sind sie auch außen weicher) und fülle die Förmchen nur zu zwei Dritteln. Manchmal gebe ich auch Beeren oder Birnenstückchen in die Masse. Das funktioniert wunderbar! Du könntest auch ein paar Tröpfchen Minz- oder Lavendel-Öl unterrühren. Wenn du beim Mehl variieren möchtest, bietet es sich an, ein Drittel Buchweizenmehl statt dem Dinkelvollkornmehl zu verwenden. Damit werden die Schokomuffins außen weniger knusprig und haben einen dezenten Buchweizen-Geschmack. Ich bin gespannt, was dir da sonst noch so einfällt, um die Schokomuffins zu pimpen!

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Doppelt schokoladige Schokomuffins

Zutaten für 12 Stück

100g dunkle Schokolade
2 Eier
¼ TL Salz
80g Dattelsüße
70g Ahornsirup
200ml Pflanzen-, Nuss- oder Kuhmilch
4 EL Espresso (oder mehr Milch)
3 EL Joghurt
70g geschmolzenes Kokos- oder Olivenöl
100g Dinkelmehl
130g Dinkelvollkornmehl
40g stark entölter Kakao
2 TL Backpulver

 

  1. Hacke die Schokolade grob und stelle sie beiseite.
  2. Schlage das Eiweiß mit dem Salz steif.
  3. Gib die Dattelsüße und den Ahornsirup zum Eigelb und mixe so lange, bis die Masse hellgelb und schaumig wird.
  4. Verrühre die Dottermasse mit der Milch, dem Kaffee, dem Joghurt und dem Öl.
  5. Als nächstes rührst du das Mehl, den Kakao und das Backpulver unter. Gib 80g der gehackten Schokolade in den Teig, die restlichen 20g stellst du wieder zur Seite.
  6. Hebe das Eiweiß vorsichtig unter den Schokoteig und heize den Ofen auf 180° Grad vor.
  7. Gebe Papierförmchen in ein Muffin-Blech und verteile die Masse gleichmäßig. Streue die übrige gehackte Schokolade auf die Muffins und gebe sie für 25-30 Minuten in den Ofen. Mache am besten die Stäbchenprobe, ein paar Teigkrümel dürfen gerne darauf kleben bleiben! Dann sind sie besonders saftig. Lass die Schokomuffins auf einem Rost abkühlen oder genieße sie noch warm. So oder so, mach es dir gemütlich und lass sie dir schmecken!

Vielleicht hast du dich schon gefragt, warum ich in meinen Backrezepten nie angebe, welche Ofen-Einstellung ich nehme. Ich backe immer mit Heißluft. Nicht, weil ich davon überzeugt bin, dass Heißluft ein Allround-Talent ist. Einfach deshalb, weil nichts anderes funktioniert. Bei Ober- und Unterhitze und Co. fällt die Hauptsicherung. Stromausfall in jedem Raum. Und weil ich es schon so gewohnt bin, backe ich auch in meiner Wohnung nur mehr mit Heißluft und habe ganz vergessen, das bereits bei meinen ersten Rezepten zu erwähnen. Tja, unser zickiger Ofen – nichts als heiße Luft!

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